Problem Inkontinenz?!

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„Inkontinenz? Ich nicht.“ Aber ich habe keine großen Chancen, spätestens im hohen Alter, von mindestens Harninkontinenz verschont zu bleiben. Denn nach wissenschaftlichen Studien erfülle ich jetzt bereits zwei der Voraussetzungen. Erstens bin ich eine Frau und zweitens habe ich bereits zwei Kinder zur Welt gebracht. Ja liebe Damen und Herren – so einfach.
Die Kontrolle des Harndranges hängt nämlich von der Muskulatur im Beckenboden ab. Wird diese vernachlässigt (wie so manch andere Muskeln auch *schmunzel*), besteht schon im frühen Alter die Wahrscheinlichkeit der Inkontinenz. „ICH NICHT!! DAS IST PEINLICH!“ -  Stimmt’s? Mindestens die Hälfte der Leser hat in diesem Moment den Satz im Kopf gehabt. Mancher Mann mag erleichtert aufgeseufzt haben, dass er höchstwahrscheinlich davon kommt. Doch halt. Das habe ich nicht behauptet. Denn spätestens ab dem 65sten Lebensjahr ist circa jeder Dritte betroffen – das schließt Männer und Frauen ein. Wohin denn nun?

Es gibt natürlich Mittel und Wege dem Vorzubeugen oder wenn man bereits darunter leidet, diese abzuschwächen. Zum einem das Training des Beckenbodens. Dieses steigert die Leistung der Schließmuskeln. Wenn die Muskeln jedoch bereits ziemlich schlaff sind, kann ein Training mit einer Sonde helfen, die Muskelbewegung wieder anzuregen. 

Erste Hilfe-Tipps für Unterwegs gibt es viele. Vielleicht hilft es etwas, Zeit zu rauszuschinden. Wenn Sie merken, dass Sie auf Toilette müssen, versuchen Sie auszuhalten. Die Drangphasen dauern meist nur 5 Minuten (insofern die Blase nicht Randvoll ist), was eigentlich selten der Fall ist. Wenn Sie können setzen Sie sich oder beugen sich zu ihren Füßen, als ob Sie die Schuhe binden würden. Durch das Zeit gewinnen trainieren Sie übrigens auch Ihre Beckenmuskulatur. Es gibt in Ihrer Bibliothek oder im Buchladen sicherlich vertiefende Literatur über dieses Thema.

Und sollte es mich wirklich irgendwann einmal treffen, ist das für mich aber auch kein Grund, schamvoll oder verschüchtert durchs Leben zu gehen. Denn Mittlerweile, und nicht nur durch meine Arbeit hier bei OT Wolf, habe ich registriert, dass es:
1.  viel schlimmere Dinge gibt, die einem Menschen treffen können,
2.  dass es unglaublich viele Menschen gibt, die ebenfalls unter den verschiedensten Arten von Inkontinenz leiden und
3. drittens, dass es sogar schicke Badebekleidung und ultradünne Inkontinenzeinlagen gibt, die man nicht mal im Laden kaufen muss, sondern unter anderem bei www.careshop.de bestellen kann.
Also lassen Sie sich nicht von Kleinigkeiten das Leben madig machen – Sie haben nur Eines!

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Fehlstellungen der Füße

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Der Fuß und seine Krankheiten Fehlstellungen der Füße treten bei Patienten in allen Altersgruppen auf, wobei einige Erkrankungen gehäuft bei älteren Menschen vorkommen. Die Zehenfehlstellung Hallux valgus kommt beispielsweise am Häufigsten bei älteren Frauen vor. Der Großzeh knickt beim Hallux valgus immer weiter nach Innen zu den anderen Zehen, wobei der Innenballen immer weiter nach außen gedrückt wird. Begünstigt wird der Hallux valgus durch zu enge Schuhe. Ältere Menschen, die unter dieser Fehlstellung leiden, haben häufig Probleme, feste Schuhe zu tragen. In besonders schweren Fällen hilft nur ein operativer Eingriff. Im Sanitätshaus sind Nachtschienen (Hallufix Tag- und Nachtschiene) erhältlich, die ein weiteres Fortschreiten der Fehlstellung erzielen sollen. Spezielle Schuheinlagen können den Fuß weiter stabilisieren.

Neben dem Hallux valgus gibt es einige andere Fehlstellungen der Füße wie den Senk-, Spreiz-, Knick-, Hohl- oder Plattfuß. Häufig gehen die Betroffenen nicht dem Problem nach, wenn sie Schmerzen in den Füßen haben.

Fußfehlstellung sind einfach zu behandeln. Der Arzt wird Ihnen ein Rezept ausstellen, mit dem Sie ein Sanitätshaus oder einen Orthopädietechniker aufsuchen. Er wird Ihren Fuß elektronisch oder mittels eines Gipsabdruckes ausmessen und Ihnen daraufhin die passende Schuheinlage herstellen. Heutige Einlagen werden aus unterschiedlichsten Materialien hergestellt, so z.B. aus Leder, Carbon, Edelstahl, Kork, Kunststoff oder Schaumstoffen. Wenn Sie häufig unter Schmerzen in den Füßen leiden, lassen Sie Ihre Füße von Ihrem Hausarzt untersuchen. Wenn er eine Fehlstellung feststellt, wird er Sie entweder an einen Facharzt überweisen oder Ihnen ein Rezept für einen Orthopädietechniker ausstellen.

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